Margret und Rolf Rettich-Schule

Vertretungskonzept
der Margret und Rolf Rettich-Schule


Das Vertretungskonzept der Schule sieht vor, dass nach Bekanntwerden des Ausfalls einer Lehrkraft in folgender Reihenfolge Maßnahmen zur Vertretung ergriffen werden:


A Bei kurzzeitigem Stundenausfall (vorhersehbar und unvorhersehbar)

  1. Einsatz Pädagogischer Mitarbeiterinnen
  2. Begrenzter Einsatz von Lehrkräften (Plusstunden)
  3. Sternchenstunden:
  • zu Beginn des Schuljahres teilt jede Klassenlehrkraft ihre Klasse in Dreier- oder Zweiergruppen ein, die bei Unterrichtsausfall auf die übrigen Klassen mit einem Arbeitsauftrag verteilt werden
  • Die Bekanntgabe einer Sternchenstunde erfolgt durch die Lehrkraft/PM, die die Lerngruppe in der vorangehenden Stunde unterrichtet (Abweichungen s. Vertretungsplan).

         4. Zusammenlegung von Lerngruppen

 

B Bei längerfristigem Stundenausfall

  1. Aussetzen von Förderstunden, Teamstunden, Chor
  2. Verpflichtung von Lehrkräften zu Überschreitung der Unterrichtsverpflichtung/ vorübergehende Erhöhung von Verträgen (L. und PM), nach Absprache
  3. Stundenplanänderungen:
  • Vorrangig sind die Hauptfächer, nach Möglichkeit von Lehrkräften, zu erteilen. Dabei sollen möglichst wenig personelle Wechsel stattfinden
  • Einsatz von Pädagogischen Mitarbeiter überwiegend in den Nebenfächern
  • Vermeidung von Sternchenstunden

         4. Zusammenlegung von Lerngruppen

 

C Bei Stundenausfällen über 6 Wochen

  1. Antrag auf Einstellung einer Vertretungslehrkraft (Feuerwehrlehrkraft)
  2. Stundenplanänderungen

 

 

Verantwortlichkeiten:

  • Fall A: Eine beurlaubte Lehrkraft bereitet den Unterricht vor und stellt die Materialien der vertretenden Lehrkraft/PM direkt oder über das Sekretariat zur Verfügung. Eine erkrankte Lehrkraft stellt nach Möglichkeit die Materialien für den vorbereiteten Unterricht (bis zu 3 Tage) der vertretenden Lehrkraft/PM direkt oder über das Sekretariat zur Verfügung. Liegen keine Unterrichtsvorbereitungen vor, stehen parallel unterrichtende Jahrgangskollegen und Fachlehrer beratend zur Seite. Ein qualitativer Unterricht in den Hauptfächern ist aufrechtzuerhalten.
  • Fall B und C: Die nach Stundenplanänderung eingesetzte Lehrkraft erteilt den Unterricht eigenverantwortlich nach den schuleigenen Lehrplänen, parallel unterrichtende Jahrgangskollegen stehen beratend zur Seite.

 

 

Hinweise:
Grundsätzlich kann im Anschluss an die zu vertretende/n Stunde/n nicht von Vollständigkeit und Perfektion ausgegangen werden. Bevor es zur Weiterarbeit kommt, muss eine Kontrolle des Gelernten stattfinden.
Bei Fall A sollte auf Lernzielkontrollen verzichtet werden.

 


Stand 11.02.2019