Margret und Rolf Rettich-Schule

Satzung des

Förderverein der Margret und Rolf Rettich-Schule e.V.

(geänderte Fassung laut Beschluß der Mitgliederversammlung vom 13.05.2015)

 

 

§ 1        Name, Sitz und Geschäftsjahr

 

§ 1 Nr.1 Der Verein führt den Namen „Förderverein der Margret und Rolf Rettich-Schule“. Er soll in das Vereins-register eingetragen werden und führt dann den Zusatz e.V.

 

§ 1 Nr.2 Der Verein hat seinen Sitz in Vordorf.

 

§ 1 Nr.3 Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral. 

Der Verein ist Mitglied im BFD (Bundesverband der Fördervereine i. d. Bundesrepublik Deutschland e. V).

 

§ 1 Nr.4 Das Geschäftsjahr beginnt am 01.08. und endet am 31.07..

 

§ 1 Nr.5 Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler der Margret und Rolf Rettich-Schule. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch

 

§ 2 Nr. 1 die Unterstützung der Margret und Rolf Rettich-Schule bei der Finanzierung von Sachmitteln für den Unterricht und anderen pädagogischen Aufgaben und Aktivitäten, die nicht vom Schulträger übernommen werden. Die Mittelvergabe erfolgt auf Vorschlag der Gesamtkonferenz in Absprache mit dem Schulelternrat und dem Förderverein.

 

§ 2 Nr.2 die Betreuung von Schulkindern der Margret und Rolf Rettich-Schule vor Unterrichtsbeginn oder nach Unterrichtsschluß.

 

§ 3 Selbstlosigkeit

 

§ 3 Nr.1 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

§ 3 Nr.2 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

§ 3 Nr.3 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3 Nr.4 Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen.

 

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft 

Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet abschließend der Vorstand.

 

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

 

§ 5 Nr.1 Die Mitgliedschaft endet

  • mit dem Tod des Mitglieds,
  • durch freiwilligen Austritt,
  • durch Ausschluss aus dem Verein,
  • bei juristischen Personen durch deren Auflösung.

§ 5 Nr.2 Ein Mitglied kann zum Ende eines Schuljahres seinen Austritt durch schriftliche Mitteilung an den Vorstand erklären.

 

§ 5 Nr.3 Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen grob verstoßen hat, durch Beschluß der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Entscheidung über die Ausschließung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern. Der Ausschluß wird zum Ende des Monats wirksam, in dem er beschlossen wird.

 

§ 5 Nr.4 Ein Mitglied hat nach Beendigung der Mitgliedschaft keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

 

§ 6 Beiträge

 

Die Mitglieder des Vereins zahlen Beiträge nach Maßgabe des Beschlusses der Mitgliederversammlung. Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten können Umlagen erhoben werden, über die die Mitglieder-versammlung entscheidet.

Mitglieder, deren Kinder von dem Verein betreut werden, zahlen neben dem Mitgliedsbeitrag einen Betreuungsbeitrag. Die Höhe sowohl des Mitgliedsbeitrags als auch des Betreuungsbeitrags wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Die Höhe muss so bemessen sein, das damit der Betrieb der Einrichtung ausreichend finanziert wird, unter der Berücksichtigung der Gewährung von Zuschüssen in der jeweils gültigen Fassung.

 

§ 7 Organe des Vereins

  • der Vorstand,
  • die Mitgliederversammlung.

 

§ 8 Der Vorstand

 

§ 8 Nr. 1 Die Geschäfte des Vereins werden vom Vorstand geführt, der aus dem Vorsitzenden und dem Kassierer besteht. Bei Verhinderung des Vorsitzenden wird dieser von dem Kassierer vertreten. Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person sind unzulässig.

 

§ 8 Nr. 2 Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinschaftlich vertreten.

 

§ 9 Amtsdauer des Vorstandes

 

§ 9 Nr.1 Die Mitglieder des Vorstandes werden jeweils in der ordentlichen Mitgliederversammlung für die Dauer eines Jahres gewählt. Der Vorstand bleibt jedoch so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Die Wiederwahl eines Vorstandsmitglieds ist zulässig.

 

§ 9 Nr.2 Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

 

§ 10 Beschlussfassung des Vorstandes

 

§10 Nr.1 Der Vorstand kann Verpflichtungen für den Verein nur in der Weise begründen, dass die Haftung der Mitglieder auf das Vereinsvermögen beschränkt ist. Demgemäß soll in allen

Namens des Vereins geschlossenen Verträgen oder sonstigen abzugebenden Verpflich-tungserklärungen die Bestimmung aufgenommen werden, dass die Vereinsmitglieder für die daraus entstehenden Verbindlichkeiten nur mit dem Vereinsvermögen haften.

 

§10 Nr.2 Der Vorstand entscheidet durch Beschluß in Vorstandssitzungen, zu denen er, sooft es die Geschäftslage erfordert, zusammentrifft, und über die eine Niederschrift zu fertigen ist. Die Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, im Verhinderungsfall die seines Stellvertreters. Beschlüsse des Vorstan-des können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn kein Vorstandsmitglied widerspricht.

 

§ 11 Die Mitgliederversammlung

 

§11 Nr.1 In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied eine Stimme.

 

§11 Nr.2 Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

  • Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes, Entlastung des Vorstandes
  • Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,
  • Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes
  • Wahl der Kassenprüfer,
  • Beschlußfassung über die Änderung der Satzung,
  • Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins.

 

§ 12 Einberufung der Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr, möglichst zu Schuljahresbeginn, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen durch schriftliche Benachrichtigung unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

 

§ 13 Beschlußfassung der Mitgliederversammlung

 

§13 Nr.1 Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Kassierer geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter.

 

§13 Nr.2 Über die Verhandlungen der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Protokollführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.

 

§13 Nr.3 Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muß schriftlich erfolgen, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

 

§13 Nr.4 Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der Erschienenen beschlußfähig.

 

§13 Nr.5 Bei der Beschlußfassung in der Mitgliederversammlung entscheidet, soweit nicht die Satzung etwas Abweichendes bestimmt, die Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Zur Änderung der Satzung (einschließlich des Vereinszweckes) ist jedoch eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von 4/5 erforderlich.

 

§13 Nr.6 Für die Wahlen gilt Folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmenzahlen erreicht haben.

 

§13 Nr.7 Die Mitgliederversammlung wählt für das Geschäftsjahr zwei Vereinsmitglieder, die nicht dem Vorstand angehören als Kassenprüfer. Die Kassenprüfer prüfen die Jahresabrechnung und berichten darüber in der Mitgliederversammlung.

 

§ 14 Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung

 

Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereins sowie die Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern können nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung angekündigt worden sind.

 

§ 15 Außerordentliche Mitgliederversammlungen

 

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muß einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens fünf Mitgliedern schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Wird dem Verlangen durch den Vorstand nicht entsprochen, so können diese Mitglieder selbst die Mitgliederversammlung einberufen. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 11,12,13, und 14 entsprechend.

 

§ 16 Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung

 

§16 Nr.1 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 13 Nr. 5 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der Kassierer gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

 

§16 Nr.2 Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechtsoder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Margret und Rolf Rettich- Schule.

 

 

Vordorf, 13.05.2015